Der Fullface-Helm, auf Deutsch Integralhelm, schließt Schädel, Gesicht und Unterkiefer in einer festen Schale ein. Typisch sind ein Kinnbügel, ein Visier und wegen der Härte der Einsatzgebiete eine stabile Konstruktion. Er stammt aus dem Downhill und Motocross und wird bei Bikepark, Enduro-Rennen und ruppigen Abfahrten eingesetzt.
Wann lohnt er sich?
Bei Stürzen über den Lenker trifft das Kinn oft zuerst. Ein geschlossener Helm nimmt diese Belastung auf. Der Preis sind mehr Gewicht, weniger Belüftung und das Gefühl, eingeengt zu sein. Für Touren bergauf ist das mühsam. Wer beides will, schaut sich den Convertible-Helm an, dessen Kinnbügel abnehmbar ist.
Worauf beim Helmkauf achten?
- Normhinweis prüfen: Für Fullface-Helme gilt oft eine eigene Prüfvorschrift, die im Datenblatt genannt wird.
- Passform bei Wangenpolstern und Brille testen.
- Gewicht laut Hersteller beachten, das Gerät wird zur Belastung für den Nacken.
- Kompatibilität mit Nackenschutz (Neck Brace) klären, falls du einen nutzt.
Aktuelle Modelle liegen im Vergleich der Fullface-MTB-Helme.
Wenn du auch im Alltag Rad fährst: Für die Stadt ist ein Fullface-Helm meistens überdimensioniert, denn Lärm, Hitze und Gewicht sprechen dagegen. Für Bergabstrecken im Park ist er dagegen die erste Wahl.
Quellen
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