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MTB · Fullface

Die besten Fullface-MTB-Helme im Vergleich

Sieben Fullface-Modelle im Vergleich: Downhill-Norm erklärt, Gewicht, Belüftung, Goggle-Passform und Kinderhelme.

O'Neal Sonus
Unsere Empfehlung
O'Neal Sonus
Nennt laut Händlerseite EN 1078 und ASTM F1952, hat ein Visier mit Sollbruchstelle, Brillenbandführung und Fidlock-Verschluss.
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O'Neal SL1
Preis-Leistungs-Tipp
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Leichte In-Mold-Bauweise mit ASTM-Nachweis und Airflaps-Kompatibilität, laut Händlerdatenblatt rund 1,42 kg.
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O'Neal Backflip
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Ebenfalls mit EN 1078 und ASTM F1952, dazu das größte Größenspektrum (53–64 cm).
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Kurz beantwortet

Für Downhill und Bikepark brauchst du einen Fullface-Helm, idealerweise mit dem Nachweis ASTM F1952. Diese Norm prüft den Kinnbügel mit, die europäische EN 1078 nicht. Für Touren mit Anstiegen ist ein Convertible mit abnehmbarem Kinnbügel meist die bessere Wahl.

Redaktion Fahrradhelm-GuideAktualisiert am 3. November 2026So vergleichen wir7 Modelle verglichen* Affiliate-Links
Inhalt
  1. Wann ist ein Fullface-Helm die richtige Wahl?
  2. Vergleichstabelle: Fullface-MTB-Helme auf einen Blick
  3. Worauf es bei einem Fullface-Helm ankommt
  4. Fullface oder Convertible: Wo liegt die Grenze?
  5. Die Modelle im Einzelnen
  6. Kinder- und Jugend-Fullface
  7. Für wen welcher Helm?
  8. Größe und Passform
  9. Was externe Tests sagen

Wann ist ein Fullface-Helm die richtige Wahl?

Ein Fullface-Helm schützt zusätzlich Kinn und Mund. Du brauchst ihn dort, wo Stürze nach vorn und aufs Gesicht wahrscheinlich sind: im Bikepark, auf Downhill-Strecken und bei sehr ruppigen Abfahrten. Für Touren mit vielen Anstiegen ist er oft zu warm und zu schwer. Dafür eignet sich ein Helm mit abnehmbarem Kinnbügel besser. Das ist ein Convertible-Helm. Mehr dazu findest du auf der Seite Enduro-Helme. Einen Überblick über offene Helme bietet der MTB-Helm-Vergleich.

Zur Einordnung der Gefahr: Das Statistische Bundesamt zählt für das Jahr 2025 insgesamt 462 getötete Radfahrende und 95.794 Fahrradunfälle mit Personenschaden (Pressemitteilung N025 vom 27.04.2026). Die Statistik erfasst Straßenverkehrsunfälle, nicht Stürze im Bikepark. Für den Downhill-Einsatz gibt es deshalb eigene Prüfnormen, die wir unten erklären.

Vergleichstabelle: Fullface-MTB-Helme auf einen Blick

ModellEinsatzNormRotationsschutzGewicht laut HerstellerGrößen (cm)Licht/VisierExterner Test
O’NEAL SonusDownhill, BikeparkEN 1078 und ASTM F1952nein1,57–1,71 kg, je Farbe und Größe55–62Visier mit Sollbruchstelle–Preis prüfen*
O’NEAL SL1Enduro, BikeparkEN 1078 und ASTM F1952neinca. 1,42 kg (Händlerdatenblatt)55–62Visier, bruchfeste Schrauben–Preis prüfen*
O’NEAL BackflipDownhill, BikeparkEN 1078 und ASTM F1952nein1,56–1,72 kg, je Farbe und Größe53–64k. A.–Preis prüfen*
uvex jakkyl HDE 2.0 (Convertible)Enduro, Trailk. A.neink. A.56–61Visier, Goggle-Halter–Preis prüfen*
ABUS YouDrop FF (Kinder/Jugend)Trail, SkateparkEN 1078nein440 g (Größe S)48–55abnehmbares Visier–Preis prüfen*
uvex react jr. fullface (Kinder)Trail, PumptrackEN 1078neink. A.52–56k. A.–Preis prüfen*
ALPINA Rupi (Kinder/Jugend)MTB, DownhillEN 1078neinca. 375–385 g50–55k. A.–Preis prüfen*
Wichtig: „k. A.“ heißt, dass wir die Angabe in den Herstellerdaten nicht gefunden haben. Gewichte unterscheiden sich je nach Größe und Farbe. Die ASTM-Angabe nennen die Hersteller nur bei den O’NEAL-Modellen. Prüfe die Zertifizierung auf dem Aufkleber im Helm.

Worauf es bei einem Fullface-Helm ankommt

Wir gewichten Schutz mit 40 %, Passform mit 25 %, Komfort mit 20 % und Ausstattung mit 15 %. Die Details findest du bei So vergleichen wir. Wir messen nicht selbst. Wir werten Herstellerangaben und Prüfungen Dritter aus.

Downhill-Norm ASTM F1952 und EN 1078: Was ist der Unterschied?

Die EN 1078 ist die europäische Norm für Fahrradhelme. Sie gilt für Fahrradhelme im Straßenverkehr. ASTM F1952 ist eine amerikanische Norm speziell für Helme im Downhill-Rennsport. Sie ist freiwillig. Das Bicycle Helmet Safety Institute (BHSI) vergleicht sie mit der US-Norm CPSC für Fahrradhelme:

  • Aufprallgeschwindigkeit: Auf den flachen Amboss fällt der Helm bei beiden Normen mit 6,2 m/s. Auf Halbkugel- und Kantenamboss sind es bei F1952 5,6 m/s, bei CPSC 4,8 m/s.
  • Abdeckung: F1952 verlangt am Hinterkopf mehr Fläche als die CPSC. Die Prüflinie liegt hinten bei 0 mm statt bei 27 mm über der Bezugsebene.
  • Kinnbügel: F1952 schreibt keinen Kinnbügel vor. Hat der Helm einen, wird er geprüft. Ist er abnehmbar, prüft die Norm den Helm mit und ohne Kinnbügel.

Die EN 1078 enthält nach Aussage einer TÜV-Ingenieurin in einem BIKE-Bericht (04.12.2016) keinen Kinnbügel-Test. Sie nannte die Norm für das Gelände „zu lasch“. Das ist eine Einschätzung von 2016. Sie zeigt aber, worauf du achten kannst: Bei einem Downhill-Helm suchst du den Hinweis auf ASTM F1952 oder eine vergleichbare Norm. Ein Helm mit Kinnbügel, der nur EN 1078 nennt, kann trotzdem gut sein. Der Kinnbügel ist dann aber nicht nach einer Downhill-Norm nachgewiesen.

Wichtig: Im TÜV-Vergleich, den BIKE im Dezember 2016 veröffentlicht hat, bestanden nur drei von sechs Fullface-Helmen den Kinnbügel-Schlag. Der Vergleich ist alt und nennt andere Modelle. Er zeigt aber, dass Kinnbügel nicht automatisch gleich schützen.

Gewicht und Nacken

Fullface-Helme sind schwerer als offene Helme. Die O’NEAL-Modelle in der Liste wiegen laut Hersteller zwischen rund 1,4 und 1,7 kg. Die TÜV-Ingenieurin riet 2016 in dem BIKE-Bericht zu höchstens etwa einem Kilogramm. Das ist keine Norm, sondern eine Einschätzung von damals. Sie zeigt, dass Gewicht ein Auswahlkriterium bleibt. Leichter sind Kinder- und Jugendmodelle wie ABUS YouDrop FF (440 g in Größe S) und ALPINA Rupi (rund 375 bis 385 g), weil sie für kleinere Köpfe gebaut sind.

Schale und Konstruktion

Fullface-Helme gibt es mit zwei Bauweisen. Beim Sonus und beim Backflip besteht die Schale laut Händlerseite aus ABS, einem festen Kunststoff, mit einem Kern aus EPS-Schaum. Beim SL1, beim YouDrop FF, beim Rupi und beim react jr. verbinden die Hersteller Schale und Schaum im In-Mold-Verfahren. Das ist eine leichtere Bauweise, bei der der Schaum direkt in die Schale geschäumt wird. Wir können aus diesen Angaben keine Aussage über die Schutzwirkung ableiten. Entscheidend ist, was die Norm nachweist und wie der Helm an deinen Kopf passt. Das In-Mold-Verfahren erklären wir im Glossar.

Belüftung

Ein Fullface-Helm ist bergauf warm. Achte auf große Einlässe vorn, Auslässe hinten und Kanäle im Schaum. ABUS gibt für den YouDrop FF 9 Lufteinlässe und 5 Luftauslässe an, ALPINA für den Rupi 15 Öffnungen. O’NEAL nennt beim Sonus und beim SL1 Luftkanäle im Helm. Der SL1 ist laut O’NEAL mit Airflaps kompatibel, das sind Klappen, die Öffnungen bei Kälte schließen. Die Zahl der Öffnungen sagt wenig über die Kühlung. Ein herausnehmbares, waschbares Polster hilft bei Schweiß.

Goggle-Kompatibilität und Visier

Das Visier muss hoch genug sitzen, damit die Goggle darunter Platz hat. Die Goggle sollte auf dem Helmrand aufliegen und nicht auf der Stirn drücken. O’NEAL nennt beim Sonus eine Brillenbandführung und ein verstellbares Visier mit Sollbruchstelle. Beim SL1 ist das Visier höhenverstellbar und mit abbrechbaren Kunststoffschrauben befestigt. ABUS beschreibt beim YouDrop FF ein abnehmbares Visier, dessen Klettverbindung sich bei einem Sturz löst. Mehr zu Visieren findest du auf der Seite Fahrradhelme mit Visier.

Verschluss und Kinnriemen

Ein Fullface-Helm sitzt enger als ein offener Helm. Der Verschluss entscheidet mit, wie schnell du ihn anziehst. O’NEAL setzt beim Sonus und beim SL1 auf einen Fidlock-Magnetverschluss. Beim Sonus nennt der Händler einen Magnetrasterverschluss, beim SL1 einen Verschluss, der sich mit einer Hand öffnen und schließen lässt. Das ist im Alltag praktisch, etwa mit Handschuhen. Ob der Riemen auch bei einem Sturz hält, regelt die Norm mit einem Festigkeitstest des Rückhaltesystems. Prüfe zusätzlich, dass der Riemen glatt am Kinn anliegt. Er sollte nicht scheuern. Ein Magnetverschluss ist bequem, braucht aber sauberes Einrasten.

Rotationsschutz

In unserer Fullface-Auswahl hat kein Helm ein MIPS-System, soweit die Herstellerdaten es nennen. Wer Wert auf Rotationsschutz legt, findet ihn bei offenen Helmen und Convertibles anderer Marken. Auf der Seite MIPS-Fahrradhelme sind alle MIPS-Modelle gesammelt, eine Erklärung bietet Was ist MIPS?.

Fullface oder Convertible: Wo liegt die Grenze?

Die Entscheidung hängt vom Einsatz ab. Ein reiner Fullface lohnt sich, wenn du fast nur bergab fährst. Dazu zählen Downhill-Strecken, Bikepark und Shuttle-Touren. Ein Convertible lohnt sich, wenn du Anstiege selbst fährst und das Kinn nur bergab schützen möchtest. Du nimmst den Kinnbügel dann oben am Gipfel ab oder setzt ihn auf. Der Nachteil: Die Schnittstelle zwischen Bügel und Helm ist ein zusätzlicher Teil. Laut BHSI prüft die ASTM F1952 abnehmbare Kinnbügel sowohl mit als auch ohne Bügel. Achte deshalb beim Convertible auf eine Angabe dazu. Beim uvex jakkyl HDE 2.0 liegt sie in den Herstellerdaten nicht vor.

Die Seite Enduro-Helme erklärt die Mischform ausführlich und zeigt auch erweiterte Halbschalen. Wer nur im Gelände mit Anstiegen fährt, findet im MTB-Helm-Vergleich offene Modelle, die leichter sind als jeder Fullface.

Die Modelle im Einzelnen

Die Boxen zeigen aktuelle Preise und Lieferbarkeit automatisch. Die Reihenfolge richtet sich nach Datenlage und Einsatz.

Platz 1
O'NEAL SonusAnzeige
O'NEAL Sonus
Ideal für: Downhill-Fahrer und Bikepark-Einsteiger, die eine ASTM-Zertifizierung wollen
Vorteile
  • Normen EN 1078 und ASTM F1952 laut Hersteller
  • Verstellbares Visier mit Sollbruchstelle und Brillenbandführung
  • Fidlock-Magnetverschluss, waschbares Innenfutter und Wangenpolster
Nachteile
  • Mit 1,57–1,71 kg schwer
  • Kein Rotationsschutz
Norm: EN 1078, ASTM F1952Gewicht: 1,57–1,71 kg (je Farbe/Größe)Größen: 55–62 cm in vier StufenSchale: ABS mit EPS
79,99 €Bei Amazon ansehen*
Preis inkl. MwSt. am 04.11.2026 um 11:14 Uhr; kann sich seitdem geändert haben.

Der Sonus ist unsere Empfehlung für Downhill und Bikepark, weil die Herstellerdaten beide Normen nennen. Die Schale besteht aus ABS, der Kern aus EPS. Große Öffnungen und innenliegende Luftkanäle sollen die Luft führen. Wie gut das funktioniert, hängt vom Wetter und vom Tempo ab. Wegen des Gewichts ist der Helm für lange Tourentage nicht gedacht.

Platz 2
O'NEAL SL1Anzeige
O'NEAL SL1
Ideal für: Enduro- und Bikepark-Fahrer, die einen leichteren Fullface mit ASTM-Nachweis suchen
Vorteile
  • EN 1078 und ASTM F1952 laut Händlerdatenblatt
  • Leichte In-Mold-Bauweise
  • Höhenverstellbares Visier, kompatibel mit Airflaps
Nachteile
  • Gewichtsangabe stammt aus einem Händlerdatenblatt
  • Verfügbarkeit teils knapp
Norm: EN 1078, ASTM F1952Gewicht: ca. 1,42 kg (Händlerdatenblatt)Größen: 55–62 cmVerschluss: Fidlock-Magnet
126,31 €Zum Angebot*
Preis inkl. MwSt. am 04.11.2026 um 11:14 Uhr; kann sich seitdem geändert haben.

O’NEAL beschreibt den SL1 als leichten In-Mold-Enduro-Integralhelm. Die Angabe von rund 1,42 kg stammt aus dem Datenblatt eines Händlers und gilt nicht verbindlich für jede Größe. Das Visier ist mit abbrechbaren Kunststoffschrauben befestigt. Das soll bei einem Sturz den Nacken entlasten. Der Verschluss lässt sich mit einer Hand öffnen.

Platz 3
O'NEAL BackflipAnzeige
O'NEAL Backflip
Ideal für: Fahrer, die viele Größen (53–64 cm) und ASTM-Nachweis brauchen
Vorteile
  • Normen EN 1078 und ASTM F1952 laut Hersteller
  • Sehr großes Größenspektrum von 53 bis 64 cm
  • Zwei-Schalen-Konstruktion für individuelle Passform laut Beschreibung
Nachteile
  • Mit 1,56–1,72 kg schwer
  • Angaben zu Visier und Belüftung fehlen in den Herstellerdaten
Norm: EN 1078, ASTM F1952Gewicht: 1,56–1,72 kg (je Farbe/Größe)Größen: 53–54 bis 63–64 cmSchale: ABS mit EPS
106,94 €Bei Amazon ansehen*
Preis inkl. MwSt. am 04.11.2026 um 11:14 Uhr; kann sich seitdem geändert haben.

Der Backflip deckt die größte Größenspanne der Liste ab. Das hilft, wenn dein Kopf sehr klein oder sehr groß ist. Die Produktbeschreibung nennt eine Konstruktion mit zwei Schalen für eine individuelle Passform. Das Gewicht gibt O’NEAL je nach Farbe und Größe mit 1,56 bis 1,72 kg an. Zu Visier und Belüftung liegen uns keine Herstellerdaten vor, prüfe sie vor dem Kauf.

Platz 4
uvex jakkyl HDE 2.0Anzeige
uvex jakkyl HDE 2.0
Ideal für: Enduro-Fahrer, die Kinnschutz nur bergab brauchen
Vorteile
  • Abnehmbarer Kinnschutz, in einem Schritt montiert
  • 14 Lüftungsöffnungen mit Insektennetz
  • Goggle-Halter am Visier
Nachteile
  • Norm- und Gewichtsangaben in den Herstellerdaten nicht gefunden
  • ASTM-Nachweis nicht angegeben
Typ: Convertible mit abnehmbarem KinnschutzBelüftung: 14 ÖffnungenGrößen: 56–61 cmNorm/Gewicht: k. A.
151,10 €Verfügbarkeit prüfen*
Preis inkl. MwSt. am 04.11.2026 um 11:14 Uhr; kann sich seitdem geändert haben.

Der jakkyl HDE 2.0 ist ein Convertible. Mit montiertem Kinnschutz ist er ein Fullface, ohne ihn ein offener Enduro-Helm. Laut Hersteller sorgt eine zweite Polycarbonat-Schale für Schutz im unteren Bereich. Das Verstellsystem gibt es mit IAS oder Boa, die Amazon-Variante nennt Boa. Für Downhill-Rennen oder Bikepark mit ASTM-Anforderung sollte man ihn nicht ohne Nachweis einsetzen. Zur Marke: uvex.

Platz 5
ABUS YouDrop FFAnzeige
ABUS YouDrop FF
Ideal für: Kinder und Jugendliche, die vom Trail bis zum Skatepark mit dem Rad fahren
Vorteile
  • Abnehmbarer Kinnbügel: Open-Face-Nutzung möglich
  • Visier mit Klettverbindung, löst sich bei Sturz
  • 9 Einlässe, 5 Auslässe mit Strömungskanälen
Nachteile
  • Nur EN 1078 genannt, kein ASTM-Nachweis
  • Größenbereich 48–55 cm schmal
Norm: EN 1078Gewicht: 440 g (Größe S)Größen: 48–55 cmBesonderheit: abnehmbarer Kinnbügel
97,37 €Aktuellen Preis prüfen*
Preis inkl. MwSt. am 04.11.2026 um 11:14 Uhr; kann sich seitdem geändert haben.

Der YouDrop FF ist ein Fullface für den Einstieg. Großflächige Reflektoren sollen die Sichtbarkeit erhöhen. Das Verstellsystem Zoom Ace MTB lässt sich in der Höhe einstellen, sodass Kinder mit langen Haaren Platz für den Zopf haben. Zur Marke: ABUS.

Platz 6
uvex react jr. fullfaceAnzeige
uvex react jr. fullface
Ideal für: Kinder auf Trail, Pumptrack und im Skatepark
Vorteile
  • EN 1078:2012+A1:2012 mit TÜV-Rheinland-Zertifizierung laut Hersteller
  • Abnehmbarer Kinnschutz
  • Waschbares Futter, einhändige Schnalle
Nachteile
  • Gewichtsangabe fehlt
  • Größe 52–56 cm, ältere Kinder brauchen ein anderes Modell
Norm: EN 1078, TÜV RheinlandGröße: 52–56 cmGewicht: k. A.Besonderheit: abnehmbarer Kinnschutz
84,99 €Verfügbarkeit prüfen*
Preis inkl. MwSt. am 04.11.2026 um 11:14 Uhr; kann sich seitdem geändert haben.

Der React jr. fullface kombiniert eine Polycarbonat-Schale mit EPS-Kern in In-Mold-Bauweise. Das uvex 3D IAS System passt Umfang und Höhe an. Hersteller-Angaben zum Gewicht liegen nicht vor, vergleiche daher im Laden. Die Wangenpolster lassen sich per Klett anpassen.

Platz 7
ALPINA RupiAnzeige
ALPINA Rupi
Ideal für: Kinder und Jugendliche mit schmalem Kopf, die leicht fahren wollen
Vorteile
  • Nur ca. 375–385 g laut Hersteller
  • 15 Öffnungen, abnehmbarer Kinnbügel
  • Run System zur Anpassung, Hi-EPS-Innenschale
Nachteile
  • Nur EN 1078, kein ASTM-Nachweis
  • Kopfumfang 50–55 cm
Norm: EN 1078Gewicht: ca. 375–385 gGrößen: 50–55 cmBelüftung: 15 Öffnungen
69,95 €Aktuellen Preis prüfen*
Preis inkl. MwSt. am 04.11.2026 um 11:14 Uhr; kann sich seitdem geändert haben.

Der Rupi ist als Fullface für Kinder und Jugendliche konzipiert. Der Kinnbügel lässt sich abnehmen. So kann das Kind den Helm auch ohne ihn tragen. ALPINA nennt eine extradünne Wandstärke und eine schmale Form. Die beiden Händlerangaben zum Gewicht unterscheiden sich um 10 g. Zur Marke: ALPINA.

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Das Fidlock System ermöglicht ein einfaches Öffnen und Schließen und sorgt gleichzeitig für s…

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Kinder- und Jugend-Fullface

Für Kinder gibt es eigene Helme. Sie sind kleiner, leichter und meistens nach EN 1078 geprüft. Alle drei Kindermodelle in der Liste haben einen abnehmbaren Kinnbügel und nennen die EN 1078. Eine ASTM-Angabe finden wir bei ihnen nicht. Das heißt nicht, dass sie schlecht sind, aber sie erfüllen die Downhill-Norm nicht nachweislich. Für Bikepark und Downhill mit Jugendlichen lohnt sich ein Blick auf Erwachsenen-Helme mit kleinen Größen, die ASTM F1952 nennen, etwa den Backflip ab 53 cm.

Wichtiger als die Marke ist der Sitz. Der Helm darf nicht kippeln und nicht auf die Stirn rutschen. Miss den Kopfumfang und prüfe ihn mit dem Helmfinder. Eine Anleitung steht in Fahrradhelm-Größe richtig bestimmen. Allgemeine Kindermodelle zeigt die Seite Kinderhelme. Kinder wachsen schnell. Prüfe den Sitz mehrmals im Jahr.

Für wen welcher Helm?

  • Downhill und Bikepark: O’NEAL Sonus oder O’NEAL Backflip mit ASTM-Nachweis.
  • Enduro-Rennen mit leichterem Fullface: O’NEAL SL1.
  • Touren mit gelegentlichen Abfahrten: uvex jakkyl HDE 2.0 als Convertible. Mehr Optionen auf der Seite Enduro-Helme.
  • Kinder und Jugendliche: ABUS YouDrop FF, uvex react jr. oder ALPINA Rupi, je nach Kopfumfang.

Größe und Passform

Miss den Kopfumfang knapp über den Augenbrauen. Fullface-Helme sitzen enger als offene Helme, besonders an den Wangen. Der Helm sollte fest sitzen, ohne zu drücken. Beim Kopfschütteln darf er nicht wackeln. Das Kinn darf den Bügel nicht berühren. Brillenträger probieren die Brille mit auf. Weitere Hinweise gibt die Seite Fahrradhelm richtig einstellen. Nach einem Sturz sollte der Helm ersetzt werden (siehe Haltbarkeit). Wenn du die Größe nicht sicher kennst, hilft die Übersicht in der Größenanleitung. Achte außerdem darauf, dass die Wangenpolster gleichmäßig anliegen. Sie sollten die Wangen leicht fassen, ohne den Mund einzuengen. Beim Gähnen und Sprechen darf der Kinnbügel nicht an der Kinnspitze drücken. Wiege den Helm nach Möglichkeit selbst, denn die Herstellerangaben gelten nur für eine Größe.

Helmfinder & Größenrechner

In drei Schritten zum passenden Helm

Einsatz wählen, Kopfumfang eingeben, Wunsch-Ausstattung festlegen – und du bekommst die passende Bestenliste samt Größenempfehlung.

Helmfinder starten
  1. 1Wofür brauchst du den Helm?
  2. 2Wie groß ist dein Kopfumfang?
  3. 3Licht, Visier oder Rotationsschutz?

Was externe Tests sagen

Zu den Modellen auf dieser Seite haben wir keine aktuellen Ergebnisse von Stiftung Warentest oder anderen Fachmagazinen gefunden, die wir prüfen konnten. Die Stiftung hat nach Angaben auf test.de (21.03.2024) 28 Fahrradhelme für Erwachsene geprüft. Fullface-MTB-Helme tauchen im frei zugänglichen Teil nicht als eigene Kategorie auf. Die Einzelnoten liegen hinter einer Bezahlschranke. Wir geben deshalb keine wieder.

Das Magazin BIKE hat im Dezember 2016 zusammen mit dem TÜV Rheinland sechs Fullface- und zwölf Halbschalen-Helme für Enduro geprüft. Die Fullface-Helme mussten je zwei Aufpralle nach EN 1078 und einen Schlag gegen den Kinnbügel überstehen. Nur drei von sechs bestanden den Kinnbügel-Schlag. Der TÜV hat die Helme nicht nach der Motorradnorm ECE 22 geprüft, weil die hohen Aufprallkräfte sie vermutlich zerstört hätten. Der Bericht ist alt und nennt keine der Modelle auf dieser Seite. Er ist ein Beleg für den Wert von Kinnbügel-Prüfungen und kein Urteil über heutige Helme. Weitere Quellen stehen unten.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen ASTM F1952 und EN 1078?

EN 1078 ist die europäische Norm für Fahrradhelme. ASTM F1952 ist eine freiwillige US-Norm für Downhill-Helme. Laut BHSI prüft sie mit höherer Aufprallgeschwindigkeit an Halbkugel- und Kantenamboss (5,6 statt 4,8 m/s bei der CPSC) und prüft einen vorhandenen Kinnbügel mit.

Ist ein Fullface-Helm für Trailfahrten geeignet?

Er ist möglich, aber schwerer und wärmer als ein offener Helm. Für Touren mit vielen Anstiegen eignet sich ein Convertible mit abnehmbarem Kinnbügel besser. Beim Fullface für Bikepark und Downhill zählt der Schutz.

Brauche ich beim Downhill einen Helm mit ASTM F1952?

Eine gesetzliche Pflicht gibt es dafür nicht. Welche Helme erlaubt sind, legt der jeweilige Bikepark oder Veranstalter fest. Frage vorab nach den Regeln.

Kann ein Kind einen Fullface-Helm tragen?

Ja, es gibt Kinder- und Jugendmodelle ab etwa 48–50 cm Kopfumfang, etwa ABUS YouDrop FF, uvex react jr. und ALPINA Rupi. Sie nennen die EN 1078. Wichtig ist ein sicherer, wackelfreier Sitz.

Wie schwer ist ein Fullface-Helm?

Die O'NEAL-Modelle in diesem Vergleich wiegen laut Hersteller rund 1,4 bis 1,7 kg. Kinder- und Jugendmodelle wiegen mit etwa 375 bis 440 g deutlich weniger.

Passt eine Goggle zu jedem Fullface-Helm?

Nicht automatisch. Das Visier muss hoch genug sitzen, und die Augenöffnung muss zur Goggle passen. O'NEAL nennt beim Sonus eine Brillenbandführung. Probiere die Goggle zusammen mit dem Helm auf.

Quellen

  1. Statistisches Bundesamt: Jedes sechste Todesopfer im Straßenverkehr 2025 war mit dem Fahrrad unterwegs (Pressemitteilung N025, 27.04.2026)
  2. Bicycle Helmet Safety Institute: ASTM's F1952 Downhill Standard
  3. BIKE: 18 Enduro-Helme im TÜV-Crashtest (04.12.2016)
  4. Stiftung Warentest: Fahrradhelme für Erwachsene (21.03.2024)
  5. uvex: jakkyl HDE 2.0 (Herstellerangaben)
  6. uvex: react jr. fullface (Herstellerangaben)

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